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Evacuation des Mosellans en 1939

Fin août 1939- un écrit de ma mère, Marguerite MULLER- la traduction allemand -> français faite par ma cousine Jacqueline Salvage, en bas du document

C'est avec une grande émotion que je mets en ligne son écrit- Je remercie au passage toutes les Familles MULLER -EHL pour cette découverte et pour me l'avoir transmise!

 

LES PREMIERES ANNEES DE LA SECONDE GUERRE MONDIALE

D’après un journal privé écrit par une jeune Lorraine (Marguerite Muller, née en 1912, demeurant à Schwerdorff en Moselle, réfugiée dans la Vienne). 

J.M.J.              Les évènements de la guerre 1939-1940

            Ce fut en l’an 1939 la triste année pour nous, pauvres Lorrains si près situés à la frontière de l’Allemagne. Déjà toute l’année la nature nous montre une triste annonce. Le travail annuel fut fait avec répugnance. Souvent, on se disait l’un à l’autre : « Pourquoi travaille-t-on encore, tout ce qui se passe dans le monde nous annonce un triste avenir. »

Et il vient, ainsi en est-il du travail agricole, avec lequel nous gagnons notre vie ; nous avons été privés de récoltes. On avait juste battu un peu de blé pour ensemencer, une quinzaine de sacs. Notre dernier travail dans notre cher pays était la récolte du regain, une bonne pâture pour les vaches laitières.

            C’était le mois d’août que cette triste guerre a éclaté. Le 24 août, mon frère Jules, frontalier avec une vingtaine d’hommes frontaliers a occupé le front ; ils étaient les premiers défenseurs de la France. Avec leurs mitrailleuses, ils ont gardé huit jours le village. Bien qu’ils soient encore chez nous, ils ont déjà couché dans la paille dans la grange de Mr Schuster.

Huit jours d’angoisse passés jusqu’au 1er septembre, jour où les deux pays se déclarèrent la guerre. En entendant cette nouvelle d’évacuer – après deux heures vous devez être prêts à partir-, tout le monde était frappé comme par la foudre, vite on chargeait ses voitures avec le peu d’affaires qu’on a emmené ; on nous disait : « Vous ne devez pas prendre avec vous plus de 30 kg », c’était un mauvais renseignement et avec cela chacun a abandonné son ménage et pris la fuite devant l’ennemi. Et ainsi, nos caravanes ont commencé à rouler vers huit heures du soir dans la direction de Bouzonville, Hestroff, Aboncourt. Arrivée au dernier lieu vers six heures du matin ; là, des bonnes femmes nous ont offert du café chaud et du lait pour les petits. On avait emmené sa nourriture pour quelques jours. Ce qui était le plus triste, c’était de voir les pauvres vieillards et les petits enfants passer une nuit ainsi, sans avoir leur repos convenable. Mais grâce soit rendue au Bon Dieu qui nous avait donné du beau temps et sa lune pour nous montrer le chemin, tout comme l’étoile avait montré le chemin aux Rois Mages. Il nous a protégé dès le commencement et il sera avec nous jusqu’à la fin.

            De là, (Aboncourt), nous avons continué notre trajet jusqu’à Hagondange où nous sommes arrivés le samedi, vers deux heures de l’après-midi. On nous avait logés dans une grande école, on avait amené avec nous les familles du curé Fankeiser(2, 2, 6), Otto (5), et nous (3) avec le bagage de chaque famille, un peu de foin et d’avoine pour les deux pauvres chevaux, Sophie et Pauline, aussi tristes que nous, se voyant privés de leurs soins quotidiens, n’entendant plus la voix de leur maître, sans leur place habituelle à l’écurie. Et tout le reste de nos écuries qu’il a fallu quitter : 7 vaches, 6 veaux, 1taureau, 10 cochons, 40 volailles, 30 pigeons, 5 lapins auxquels nous étions attachés de tout notre cœur. Tout de suite après notre départ, une vingtaine d’hommes étaient chargés d’amener tout le bétail jusqu’à Aboncourt. Quel pénible travail pour ces pauvres gens durant la nuit de courir derrière ces bêtes sur des champs inconnus et c’était le minimum qu’ils ont amené jusqu’au lieu-dit. Et les trop petits qui ne pouvaient faire ce long chemin, que sont-ils devenus, peut-être ont-ils crevé de faim…

            Unsere Tage in welchen wir in Hagondange weilten, waren wir gut gehalten, wir würden in einer großen Küche ernährt; an Brot fehlte es uns nicht. In einer Schule waren wir in unseren ersten Strohlager. Die Pferde blieben an dem Wagen im Schulhof. Schon da sahen Sie sich verlassen und schon Mangel an Futter und Stroh. Noch ein junges Füllen hatten wir mitgenommen, Alter:10 Monaten, dass mussten wir abgeben in Flevy an einem Hoffman, das Tier wurde zu unruhig und es blieben noch dass von Muller Louis- Luxemburger. Unsere Tage in Hagondange glaubten wir noch könnten sich zu unserem Guten wenden, und uns in unsere Heimatdorf zurück lassen, aber nein, es sollte anderes kommen, eine frische Volkervernichtung.

            Und so hörten wir dass wir am Montag den 4 September eingeladen werden, so bewegten sich die Wagen mit den Bagage zum Bahnhof ; Um 4 Uhr wurden wir eingeladen und um 6 Uhr ging der Zug in Bewegung in Richtung Metz-Paris, ins Innere, der neue Heimat zu. Unsere Ankunft in Châtellerault am Dienstagabend um 7Uhr30. Es war Nacht, die Kinder Schliefen, jetzt hörte man: sortez ! Raus aus den Wagons, und alles wurde aus den Züge geworfen. Das viele Militaire hat den Zug gelehrt und das und das Bagage vor den Bahnhof getragen. Jetzt suchet Ihre Sachen! Gut für die Leute die alle große Hilfe hatten, aber uns war es unmöglich unsere Sachen zusammen zu finden, wir paar Frauen und kleine Kinder, man hatte schon seine Arbeit mit den armen Kleinen. Unsere Armseligkeiten noch nicht alle  beisammen mussten wir in ein altes Gebäude Hôtel de Ville zur Ruhe gehen.

Trotz schlechtes Strohlager streckte alle Grosse wie Kleine die müde Glieder aus. Wie alles in guten Schlaf war, fing die Sirene an zu heulen, welch ein Schrecken für uns. In unsere Aufregung, sagte sich jeder : Sollen wir hier sterben müssen ? Soll der Feind uns bis hierhin gefolgt sein ? Den Rest der Nacht ging gut vorüber und so hörten wir morgens das wir gegen 9 Uhr nach Oyré abtransportiert werden. Des morgens in aller Frühe gingen wir wieder unsere verlorene Pakete suchen, doch konnten wir nicht mehr alles finden, denn guten Leute hat man überall.

So ging es dann los zum schönen Bourg Oyré, 10 km von Châtellerault, ein schönes kleine Ort, wir sagten hier werden wir gut logiert, aber welche Entaüschung und so bekam jeder sein Logement vom Mr le Maire vom Ort und die betreffenden Personen waren da die Flüchtlingen genommen. So kamen wir in Oyré am 6 September 1939 um 10 Uhr an. Also  sechs Tage unterwegs ohne ein Unglück. So wurden wir alle verteilt, fast alle wurden auf die Höfe verteilt, manche bis 5 km vom Dorf. Wir wurden bei der Familie Suire am Mathois logiert. Ein schönes Logement, einen Hühnerstall gleich, nun dort müsst Ihr drin wohnen ; wir waren sprachlos in solch einen Dreckstall soll unsere Wohnung sein ! Um Gotteswillen sollen wir bleiben im Vergleich vor unserer schönen Heimathaus. Was haben wir Tränen vergossen als Wir all dieses Elend sahen. Die gute Madame fühlte unser Leid aber nicht allzu lang, so machten wir uns ans räumen und putzen, denn da war von alles, zwei Bettstätte waren da und mit unseren bischen Bettzeug das wir bei uns hatten waren unsere Nachtlagern gleich aufgeschlagen. Unterdessen bekamen wir Hunger, was essen ? Doch die Madame gab uns Brot und Milch, Käs aber für die Kleine. Einen alten Ofen war zwar da aber kein Holz, wir suchten alle alten Bretter und Holzstückchen zusammen. So musste ein jeder sich die erste Tage selbst ernähren und nachher lieferte die Gemeinde uns die Lebensmittel bis den 15 Oktober. Nach dem Datum bekamen wir Unterstützung, 10 F für Erwachsene und 6 F für Kinder unter 13 Jahren, so kann jetzt jeder leben nach seinen Geld und seinem Geschmack. Aber unsere gute Patron benutzt die Gelegenheit ; jede Kleinigkeit lies Sie sich bezahlen ; Milch : 1F nachher 1,2F ; ? 0,90F ; fromage de chèvre : 1,50F ; vin : 2,25F ; Kartoffeln ein Körbchen : 9F ; jedes grüne Blatt mussten wir bezahlen ; Zwiebeln ein Mässchen : 4F und noch bei unseren guten Willen und unserem Helfen arbeiten konnten wir nach 14 Tagen 40F bezahlen für das Holz das wir gebrannt hatten. Nach 10 Tagen kam Bruder Joseph zu uns, er musste bei den Pferde zurück bleiben, die Sie bis in die Meuse nach Braz führten.

Und Bruder Ferdinand kam zu uns nach 14 Tagen als er entlassen wurde oder reformiert. In der Zwichenheit kam Marie mit den fünf Kinder noch zu uns und so wurde der Raum zu klein für vierzehn Personen. Wir machten noch ein Bett auf den Boden und die zwei Brüder gingen zur Patron schlaffen, auch das ging nicht lange, denn die nächsten Liebe ist nicht weit bei Ihr, und so waren wir gezwungen uns ein anderes Logement zu suchen ; wir gingen tagelang suchen bis wir endlich einen für den Winter unbewohnten Hof fanden. La Commanderie. Zwei Zimmern, alles leer, kein Tisch, kein Stuhl, zuerst mussten wir uns um ein Nachtlager bekümmern. Mr Carré half uns die nötigen Sachen beizusuchen, ein Bett bekamen wir bei Mme Furcher und ein zweites von einer Ferm La Motte. Ferdinand machte die nötigen Sachen zurecht, einen Nottisch aus fünf Bretter, der wurde unser Tisch für fünf Monaten, zwei Bänke waren unser Sitz, einen kleinen Ofen mussten wir uns kaufen für 105F sowie Topfe, Eimer, Teller, Tassen, das war im Oktober 39. Den zweiten Tag den wir da verbrachten kamen Paul und Jules in Urlaub, Erhaltungsurlaub von zehn Tagen, welch eine Freude Sie wieder zu sehen nach einem Monat in der Gefahr. Jules bekam landwirtschaftlichen Urlaub von 10 Tagen den 12 November. Im Monat November starb plötzlich Frau Philippe Jean, im Dezember starb er selber, von einer Art Asthma Lungenendzündung befallen und Pierre Adam starb zur selben Zeit. Geburten waren fünf von 1939 und drei 1940. Die armen Kleine, obwohl Sie nichts sehen und hören von der traurigen Zeit in der Sie auf die Welt kommen, in den alten schwarz und kalten Buden. Der Winter 1939-40 war ein kalter Gast. Hier war Schnee den ganzen Januar und jede Nacht gut gefroren. Der Weizen ist zum größten Teil gefroren, das war hier in der Vienne eine Seltenheit, man hörte sagen das seit 1917 kein solche Kälte mehr war, das sind Kriegswintern, die will der liebe Gott sicher senden um das kriegerische Volk zu straffen, viele Soldaten sollen die Füsse erkältet haben, kein Wunder, denn zum Norden die Kälte bedeutend schärfer ist als hier und tiefer im Land. Anna ging am 19 November nach Grand Pont zu seinem Vater.

Jules était arrivé à la permission détente pour huit jours ; en ce moment, il se trouve à Chalons sur Marne. Les premiers mois de guerre en 1940 ont passé sans grand bruit, enfin toujours de petites attaques sur le front de la Moselle. Les soldats nous disent si la guerre passe ainsi sans combats nous ne demandons pas mieux, toujours le repos normal et ils ont tous bonne mine. Jules est de nouveau venu en permission détente de dix jours, cette fois ci, il est dans la zone des armées à Saint-Quentin, pendant cette perm, il a trouvé l’occasion d’aller à Lourdes avec Pierre Gehl et Paul Muller du 3 au 6 avril, là ils ont sûrement bien prié et demandé à la sainte Vierge de les protéger dans les heures dangereuses qui les attendent. Jules est parti le 10 avril, Ferdinand est parti dans un sana le 5 avril à Clair vivre en Dordogne.

La commune a donné à chaque famille un peu de terre pour planter ses légumes. Tous les réfugiés du bourg ont eu un champ à 100 m du lieu, mais un champ mal labouré, plein de mauvaises herbes, nous avions du travail pour bêcher et quelques ares et quelle récolte ça nous rapportera ? Ca sera notre travail pour cette année.

Le 8 mars, nous avons quitté la ferme La Commanderie où nous étions logés pendant cinq mois, là nous étions bien protégés du grand froid qu’il faisait cet hiver1940.La côte derrière la maison nous a protégé du vent froid du Nord, notre chambre est bien située dans le Sud, durant la journée le soleil nous a donné ses rayons et comme la cour est entourée de bâtiments, nous n’avons pas trop de raisons de nous plaindre de l’hiver. La veille, nous avons cherché les (lambeaux ?) de nos peu d’affaires, je me le figure ce déménagement comme dans le temps dans notre pays quand on voyait venir une bande de bohémiens, des caravanes pleines de taudis et de saloperies. Nous voilà arrivés au bourg grâce à Dieu, enfin près de tout, de l’église et de l’épicerie. Notre logement à présent est à côté de l’auberge chez Mlle Emilienne Consalient, une chambre au premier étage assez grande et un petit coin à côté pour mettre toutes sortes de petites affaires. On rentre à droite par une petite cour, la patronne nous a donné une petite table qui nous servait pour les premiers jours, mais peu après, on nous a laissé faire une plus grande table qui nous est très commode pour tout. Et nous voilà installés dans notre nouveau foyer, on s’habitue à tout car nous avons déjà passé de tristes jours et nous ne sommes pas encore à la fin et pendant ces mois le prix de tout a bien augmenté …….

Interruption : 1 demi-page vierge

Une page blanche….. ; 

La vraie guerre s’est déclenchée le 10 mai 1940. L’ennemi a envahi le Luxembourg, la Hollande et est entré en Belgique, alors le roi des Belges a demandé secours à la France, qui lui a envoyé des troupes et des munitions pour pouvoir se défendre. Les troupes allemandes ont avancé avec une barbarie incroyable, ils ont massacré les civils, bombardé des trains de réfugiés, beaucoup de Belges se sont réfugiés chez nous en France.

Comme les Allemands ont vite avancé car leurs troupes sont deux fois plus fortes que celles des Belges, de plus avec leurs parachutes, ils se laissent descendre en tout pays et c’est ainsi qu’ils étaient les plus nombreux en quelques jours. Le roi Léopold III se voyait pris et il passa les armées (il posa les armes ?).

C’était le 22 mai. Quelle grande faute il a commis, il a trahi son peuple et il a trahi la France car il a demandé secours et maintenant, il nous a livré et nos chers soldats qui sont allés à son secours, que leur est-il arrivé, certainement qu’ils ne sont plus tous vivants. Après qu’elle se voyait perdue, la France a retiré ses troupes par l’Angleterre et notre frère Jules était avec ces pauvres malheureux, nous sommes restés vingt jours sans avoir de ses nouvelles, ils sont arrivés à retirer les soldats, mais leurs munitions sont restées là. Ainsi, l’ennemi va nous tuer avec nos propres munitions.

Le 18 mai, l’ennemi est rentré près de Sedan et en peu de temps il avait parcouru le Nord de la France, naturellement, ils n’avaient plus qu’à traverser la frontière belge et nous étions pris en quelques jours jusqu’à la mer. Ca ne leur suffisait pas, ils se sont tournés en direction de Paris pour avoir la capitale et comme ils sont deux fois plus nombreux que nos troupes, qu’ils ont deux fois plus de munitions, leurs actes de sauvagerie envers les réfugiés, tout cela les a fait avancer de jour en jour et je dis : leur brutalité ne restera pas sans punition car le Bon Dieu qui juge vit encore.

Pendant ce temps, nous avons eu des nouvelles de notre frère Jules après qu’il a été débarqué à Brest le 3 juin, il nous a fait savoir qu’il est vivant, sa seconde lettre arriva le 5 juin, après quatre jours de route, il nous dit qu’il a vu beaucoup de misère et avec ma bonne santé, je suis revenu en France, je me trouve pour le moment à Ste Marthe (département de l’Eure). Pendant tout ce temps qu’ils ont fait du dégât, ces sales boches bombardaient les trains de réfugiés, incendiaient les villes avec les bombes, détruisaient plusieurs gares. Même des personnes qui se trouvaient en voyage nous ont dit que les avions sont descendus sur les trains pour pouvoir mieux tirer sur eux. Toutes ces affaires ne seraient pas arrivées si on n’avait pas tant d’espions, pour tous les trains de réfugiés et de munitions, l’ennemi était au courant et était là à l’heure fixée, mais Dieu a heureusement toujours bien veillé sur eux.

Pendant la semaine du 9 juin au 16 juin, l’ennemi a poussé sur Paris et après quelques jours de forte résistance nos troupes n’étaient plus assez fortes pour résister et le gouvernement a déclaré Paris ville ouverte. Alors, ils ont continué à se battre des deux côtés de Paris et pour pouvoir mieux résister le gouvernement boche a envoyé à ses troupes encore vingt divisions ainsi que des munitions, des tanks et tout ce dont ils avaient besoin pour se garnir. C’est vraiment quand on suit ces évènements qu’on voit le mauvais esprit qui est avec eux, c’est le faux prophète qui est venu sur terre, il a déjà fait une religion à son goût, c’est vraiment un déchaînement de l’enfer. Cette semaine, les monstres ont bombardé la capitale, ils n’ont que cette morale de viser les civils et de tirer sur les grandes maisons, les écoles et les assemblées ; rien que dans Paris, il y a eu environ neuf cent morts et des blessés.

Le 14, l’ennemi est entré à Paris, après l’avoir cerné. Depuis que l’ennemi avance dans notre pays, on voit son interruption venir des réfugiés venant du Nord et des environs de Paris, et le monde perd le courage de jour en jour davantage, il se démoralise, il se décourage, mais nous réfugiés, nous ne perdons pas encore le courage mais gardons bon espoir en Dieu.

C’est le 14 juin que nous avons vu passer à Oyré les premiers réfugiés. Comme la route nationale Paris-Bordeaux est trop occupée par toutes les autos civiles et militaires, ils ont commencé de traverser les petites routes pour pouvoir s’éloigner, arriver plus vite.

Le 15, l’ennemi est venu nous visiter en avion (la première fois), mais la D.C.A. l’avait bientôt éloigné.

Le 16 juin: dimanche matin, les premiers camions (une trentaine) de troupes sont passés vers Leignis ? A midi : 4 grands camions de soldats en uniforme bleu foncé sont passés en observateurs ; ils ont dit qu’ils se sont retirés du front devant l’ennemi et ils ont pris les petites routes pour que les boches ne les voient pas. Ce jour-là, l’avion ennemi est venu quatre fois sur la ville de Châtellerault, mais chaque fois, ils ont réussi à l’éloigner.

Le 17, des réfugiés passaient dès le matin ; même dans la nuit, il en est venu sur la place, ils ont fait leur lit sous le hall de l’église. Durant la journée, on voyait passer des soldats, on se demandait ce que ça voulait dire que cette troupe se promène par ici et vers midi, on entendait dire que ça ne marche plus trop bien au front et que les soldats se retirent pour ne pas se faire tuer, car il nous manque des munitions. Drôle d’affaire, faire la guerre et au bout de cinq semaines, plus de quoi se défendre et par la radio on nous a annoncé que la France a déposé les armes. Est-ce un mensonge ou la vérité, nous verrons ça dans quelques jours, mais nous prions courageusement vers le Sacré Cœur, qu’il ne nous laisse pas périr car jamais on n’a prié en vain et je crois que cette fois, il ne doit pas nous laisser sans exaucer nos prières.

18 juin 1940 : Aujourd’hui, la population est démoralisée, personne ne veut se mettre au travail, nos troupes se battent à Orléans et de l’autre côté de la France, l’ennemi se dirige vers Dijon. Cet après-midi, des soldats sont passés avec des camions, environ 200, la plupart étaient des voitures neuves, nous sommes maintenant dans la zone des armées. C’est un continuel va-et-vient de réfugiés, de soldats travailleurs et des fainéants qui se sont sauvés devant les balles de l’ennemi, tandis que nos soldats courageux ne cessent de se défendre quoiqu’ils ne réussissent pas à arrêter l’ennemi. Les Allemands ont envahi la Bretagne, ils sont descendus vers Tours, ils avancent avec une brutalité incroyable vers le sud-est, ils avancent vers Lyon, certainement pour rejoindre le fameux Mussolini. Du Nord à la Suisse, ils ont occupé tout l’Est de la France avec notre beau petit pays, la Lorraine. Qu’est-ce que cela va devenir ? Dieu ne bénira sûrement pas leur cruauté.

19 juin : les mêmes évènements qu’hier, la troupe motorisée passe avec toutes sortes d’armements et ce qui nous bouleverse le plus, c’est d’entendre les avions italiens survolant notre contrée en mitraillant les civils des villes, mais notre contre-aviation D.C.A. ne manque pas de les saluer avec des obus. Certainement qu’il y avait des boches avec eux, ils ont jeté des bombes sur Poitiers, Donjé, Ingrandes, Les Ormes ; à Poitiers, il y eut des victimes. Le soir, nous avons vu passer une grande belle voiture à quatre chevaux, ils venaient de la Somme, deux autres voitures sont passées vers 9 h venant de la frontière belge, ils nous ont dit : c’est la sixième semaine que nous sommes en route, ils se sont arrêtés trois semaines dans les environs de Paris croyant être en sûreté. Le sale boche s’approche toujours plus près de la Vienne, de loin on entend les coups de canon et pendant ce temps, on ne reçoit pas de nouvelles de nos braves soldats qui se défendent si héroïquement, que Dieu les protège en ces heures difficiles.

21 juin : Depuis deux jours, nos troupes ont assiégé le pays, on ne peut pas se rendre compte de cette guerre, on voit venir des soldats cyclistes, à pied ou motorisés, c’est qu’ils se sauvent devant l’ennemi ; l’un d’entre eux nous disait : Avec quoi se défendre quand on n’a plus rien pour tirer sur l’ennemi ? Maintenant, il s’agit seulement de sauver ma vie. Voilà qu’ils ont passé la Loire, l’ennemi s’approche de la ville de Tours, elle a été bombardée. Les ouvriers qui travaillaient dans la manufacture de Tours sont passés ici à pied, en vélo, comme ils pouvaient se sauver le plus vite. Et comme nos troupes résistent toujours et qu’elles n’ont pas pu et qu’elles n’ont pas pu repousser l’ennemi pendant la journée du 21, une artillerie légère est passée avec les pauvres chevaux, qu’ils étaient fatigués et mal tenus !

Le 22 juin : la plus triste journée pour nous ; dès le matin on entendait des coups de canon, vers 10h on entendait un grondement de canons et vraiment, la terre tremblait et nos troupes ont fait sauter le pont de la Creuse à La Haye Descartes et même plusieurs, pour empêcher l’ennemi de les suivre. (Il y a eu une grande bataille à la Creuse, dans l’Indre-et-Loire). Ils ont perdu beaucoup d’hommes, plus d’un millier, beaucoup se sont noyés dans la Creuse. C’était une division du général Blanchard qui a résisté si héroïquement. De notre côté, on n’a pas eu de grandes pertes, dix soldats morts à Saint-Rémy. Toute la journée, nous étions anxieux, prêts à nous sauver croyant que les obus viendraient jusqu’ici, mais vers le soir, çà devenait plus calme. Les soldats continuaient à filer et vers 10h du soir, les canons venaient à passer et après, les tanks mais avec une grande vitesse et cela a duré jusqu’à trois heures du matin. Cette nuit, nous ne l’oublierons pas, on croyait la fin du monde arrivée, mais grâce au bon Dieu qui nous a si bien protégés, le 23 juin, on entendait qu’on a déposé les armes. D’un côté, nous étions libérés du danger qui était devant notre porte, c’était un dimanche, comme on était tranquille, même plus un soldat ne se montrait, ils se sont enfuis.

Le 23 juin : vers 3h de l’après-midi, les boches sont entrés dans notre petit pays Oyré, mais ils n’ont pas fait bonne impression, ils ont volé des vélos, des autos, des camions et ils avaient un regard victorieux, mais ils étaient chétifs. Personne n’avait le courage de dire non à une de leurs demandes. Ils se comportent en maîtres à Châtellerault, ils se promènent sur les places comme des princes.

«Sie wollen den Franken entwerten, bei Ihnen steht der kaum 20F für ein Mark und so ist es Ihnen leicht hier billig zu kaufen, sie trinken Champagner, kaufen chocolat, biscuits, leeren die Geschäfte von Stoff, was Sie schon lange nicht mehr bei Ihn finden, die Bande fehlt sich die Hehrscher der Gegend oder besser Hehrscher Europas aber wir arme Lothringer sind die verlorene Schafe.

28 juin: Heute ist eine Anzahl deutsche Troupen in einem Dorf angekommen, nur Pferdegespann, Sie haben sich hier in die Höfe einquartiert. Die Leute müssen Ihnen alles zu Verfügung geben, sonst werden Sie noch angebrüllt. Sie sind noch rauer wie früher. Seid dem 15 Juni, stockt es mit allem: keine Post mehr, die Lebensmitteln fangen an zu mangeln, aber Brot haben wir Gott zu Dank noch immer  genug. Seit dem 5n Juni, kein Lebenszeichen mehr von Bruder Jules. Heute 2.7.40 ist Lebensmittelpreis viel gestiegen, das Öhl von 8-12F bis 24 den Liter, Zuckerkarten haben wir seit Juni, Cafepreis 12-15 jetzt 20F, Teigwaren von 5 bis 7F, Reiz von 4- 4,5 bis 10F, Chicorée 1,4 bis 2,75F, Seife schon lange knapp, im Anfang 1,90F, jetzt 2,50-3F, vin 2F auf der Ferme , 3 bis 4 à l’auberge. Butter im Herbst 4F nachher 6-5,50F ; Milch 1-1,40F aber jetzt da die Deutschen die Hand über alles haben geht’s noch mangelhafter, Sie beschlagsammen zuerst für sich , hier finden Sie sich im Überfluss, die Geschäfte bekommen fast nichts nach und jetzt wollen Sie noch Lebensmittelkarten machen für alles, Sie wollen uns aushungern wie Ihre Leute es schon lange machen müssen. Mit dem Überfluss denken Sie noch Ihre Leute füttern zu können. Die Kartoffeln beschlagsammen Sie für sich: schon seit 14 Tage kann man keine bekommen. Der Preis war 3,25F das Kg, noch Fleischpreise sind viel gestiegen, Rindfleisch von 5-6 auf 8-9F, Kalbsfleisch bis 14F, Schweinefleisch 7; jetzt 9F für Seitenfleisch, bis 12F für Jambon. Den Autoverkehr haben Sie ganz beseitigt, nur noch für Ravitaillement, den Flüchtlingen geben Sie jedem Auto 10 Liter Benzin um Ihre Heimat antreten zu können. Nachdem Sie das Unheil gestiftet haben wollen Sie noch behilflich sein. Seit drei Wochen ohne Nachrichtungen hat den 6 Juni die Besatzung das Dorf verlassen, was eine Verleichterung für uns, die normale Ruhe ist wieder in der Strasse, mit Ihnen haben wir müssen die deutsche Zeit einführen das macht zwei Stunde vor der Sonne. Den Postverkehr hat wieder seinen gewöhnlichen Gang. Von Bruder Jules haben wir ein Lebenszeichen bekommen am 10.7.40 aus dem departement Cantal. Den Bahnverkehr Tours-Paris ist wieder im Gang seit 10.7.40. Sämtlicher Briefverkehr nach dem unbesetzten Gebiet ist verboten seit 3.07.40. Den Geschäftsleuten ist es verboten alle kolonial Warren zu verkaufen, die deutsche Truppen kaufen alles aus : Stoffe, Kleider, Schuhe, seiden Strümpfe, von alles was Ihnen beliebt mit ihrem Geldwechseln kaufen Sie alles spott billich, Für ein Paar Schuhe bezahlt man 100 bis 180F und als noch mehr, Kleiderstoff 20 bis 60 und Mantelstoff 70 bis 110F, Biber jetzt 14-16F, Leinen 10-12, Leinentuch 90-100F der Meter mit 240 breite ; Wolle ist fast nicht mehr zu finden, 9 bis 12F die 50g. , Seit den 27 September haben wir Lebensmittelkarten : 60g Fleisch, 350g Brot, 20g Fett oder Butter, 8G Käse, 500g Zucker für einen Monat. Konserven sind auch verboten zu verkaufen so wie trocken Gemüse muss aufbewahrt werden für den Winter. 

Die Zweidrittel der Flüchtlingen sind am 4 Oktober 40 zurück in die Heimat. Mit schwerem Herzen haben die meisten das Dorf Oyré verlassen und zwar die jungen Kerls von 18 bis 30 Jahren; die gingen in eine dunkle Zukunft. Was wird Sie dort erwarten?“  

Fin du journal.

Traduction des parties rédigées en allemand

Pendant les quelques jours où nous avons séjourné à Hagondange, nous avons été nourris dans une grande cuisine ; nous ne manquions pas de pain. Notre premier campement dans la paille se situait dans une école. Les chevaux demeurèrent attachés aux charrettes dans la cour de l’école. Ils se sentaient déjà abandonnés, en manque de nourriture et de paille. Nous avions aussi emmené un jeune poulain âgé de 10 mois, nous dûmes le confier à un fermier de Flévy, l’animal devenait trop agité ; il restait encore celui de M. Muller Louis-Luxemburger. Pendant ces jours à Hagondange, nous espérions encore que les choses pourraient tourner à notre avantage et nous ramener dans notre village, mais non, il en alla tout autrement, une froide extermination d’un peuple.

Et ainsi, nous apprîmes que nous serions embarqués le lundi 4 septembre et les charrettes chargées de bagages s’ébranlèrent vers la gare : à 4 heures, nous montions dans le train qui s’ébranla à 6 h, dans la direction Metz-Paris, vers « l’intérieur », vers notre nouvelle patrie. Nous arrivâmes à Châtellerault le mardi soir, à 7h30. Il faisait nuit, les enfants dormaient. Maintenant, on entendait : « Sortez ! Dehors ! » . Et tout fut jeté dehors, sur le ballast. Les nombreux militaires vidèrent le train et portèrent les bagages devant la gare. Maintenant, à vous de chercher vos affaires ! çà allait bien pour les personnes qui avaient beaucoup d’aide, mais pour nous c’était impossible de retrouver nos affaires, nous n’étions que quelques femmes et de petits enfants, nous avions déjà bien assez de mal avec les pauvres petits. Alors que nous n’avions pas fini de ramasser nos misérables nippes, nous dûmes nous rendre dans un vieil hôtel pour nous reposer ;

Malgré les mauvaises couches de paille, petits et grands étendirent avec joie leurs membres fatigués. Alors que nous étions tous profondément endormis, la sirène se mit à hurler, quelle frayeur pour nous ! Dans notre angoisse, chacun se disait : Devrons-nous mourir ici ? L’ennemi nous aurait-il suivi jusqu’ici ? Le reste de la nuit se passa bien et nous apprîmes le matin que nous serions transportés à Oyré. De très bonne heure, nous nous remîmes à la recherche de nos paquets perdus, pourtant, nous n’avons pas pu tout retrouver, car de bonnes âmes, il y en a partout …

Et nous voilà partis vers le joli bourg d’Oyré, à 10 km de Châtellerault, un joli petit village, nous nous disions ici, nous serons bien logés, mais quelle déception ! Un logement fut attribué à chacun par M. le Maire du lieu et les hôtes correspondants étaient là pour emmener les réfugiés.

Nous sommes arrivés à Oyré le 6 septembre 1939 à 10 h. Six jours de route sans aucun accident ! Ainsi fûmes-nous dispersés, presque tous furent envoyés dans une ferme, certains jusqu’à 5 km du village. Nous fûmes hébergés chez la famille Suire, du Mathois. Un beau logement, un poulailler en somme ; à présent, vous habiterez là ! Nous en restions sans voix, quoi, une telle porcherie sera notre logement ? En comparaison de notre belle maison natale… que la volonté de Dieu soit faite. Que de larmes avons-nous versées quand nous avons vu toute cette misère. La bonne dame compatissait à notre peine, mais pas trop longtemps…, mais pas trop longtemps ; nous nous mîmes à ranger et à nettoyer, car il y avait de tout dans ce foutoir ; deux lits s’y trouvaient et avec nos quelques éléments de literie, notre couchage fut vite prêt. Entre temps, nous avons eu faim. Que manger ? Cependant, la « Madame » nous donna du pain et du lait, du fromage, mais seulement pour les petits. Il y avait aussi un vieux poêle, mais pas de bois, nous cherchions de vieilles planches et les plus petits morceaux de bois. Ainsi, les premiers jours, chacun dut se débrouiller seul pour se nourrir et ensuite la commune nous a livré la nourriture jusqu’au 15 octobre.

Après cette date, nous reçûmes un soutien : 10 F pour les adultes ? 6 F pour les enfants de moins de 13 ans ; à présent, chacun pourra vivre selon son argent ou ses goûts. Mais notre bonne patronne saute sur l’occasion ; elle se fait payer chaque bricole : le lait 1 F  puis 1,2 F ; ……….0,90 F ; fromage de chèvre : 1,50 F ; vin : 2,25 F ; un petit panier de pommes de terre : 9 F : il nous fallait payer chaque feuille verte ; une petite quantité d’oignons : 4 F. Et, en dépit de notre bonne volonté et de notre aide pour le travail de la ferme, il nous fallut payer deux semaines plus tard 40 F pour le bois que nous avions brûlé. Dix jours plus tard, notre frère Joseph nous rejoignit, il avait dû rester avec les chevaux, qu’ils ont conduits jusqu’à Braz dans la Meuse.

Et notre frère Ferdinand vint nous rejoindre après quinze jours, après qu’il eût été démobilisé ou plutôt réformé. Dans l’intervalle, Marie nous rejoignit encore avec ses cinq enfants et notre local devint trop exigu pour quatorze personnes. Nous avons encore monté un lit sur le sol et les deux frères allèrent dormir chez la patronne ; cela non plus ne lui convint pas longtemps, car l’amour du prochain ne va pas loin chez elle. Nous fûmes obligés de nous mettre à la recherche d’un autre logement ; nous avons cherché des jours durant avant de trouver enfin une ferme inoccupée durant l’hiver : La Commanderie. Deux chambres, vides, pas de table, pas de chaises ; en premier lieu, il fallait s’occuper du couchage. Mr Carré nous aida à trouver le nécessaire, Mme Furcher nous fournit un premier lit et nous en trouvâmes un deuxième dans la ferme de la motte. Ferdinand s’occupa du reste : une table de fortune bricolée avec cinq planches devint notre table pour cinq mois, deux bancs comme assise, nous dûmes nous acheter un petit poêle pour 105 F, des pots, des seaux, des assiettes, des tasses, c’était en octobre 1939. Le second jour que nous fûmes là-bas, Paul et Jules vinrent en permission-détente de 10 jours, quelle joie de les revoir à nouveau après un mois où ils furent exposés au danger. Jules obtint un congé agricole de dix jours le 12 novembre.

En novembre, Mme Philippe Jean mourut brusquement ;

En décembre, c’est lui qui mourut d’une espèce de pneumonie asthmatique et Pierre Adam mourut à la même époque. Des naissances, il y en eut cinq en 1939 et trois en 1940. Les pauvres petits, heureusement qu’ils ne voient rien et n’entendent rien de la triste époque où ils sont nés, dans ces vieilles turnes noires et glaciales.

L’hiver 39-40 fut un hôte glacial. Ici, il y avait de la neige pendant tout le mois de janvier et chaque nuit, il gelait fort. Le blé est en grande partie gelé, ce qui, ici dans la Vienne est rarissime, on entendait dire qu’il n’y avait pas eu une telle froidure depuis 1917, ce sont là des hivers de guerre, le Bon Dieu nous les envoie sans doute pour punir le peuple guerrier ; il parait que beaucoup de soldats ont les pieds gelés, pas étonnant, car vers le Nord, la froidure est bien pire qu’ici ou dans le centre du pays.

 

 Anna est partie le 19 novembre à Grand Pont chez son père.

 

23 juin : ils veulent dévaluer le franc, chez eux, la parité est à peine de 20 F pour un mark et ainsi, il leur est facile d’acheter ici pour pas cher, ils boivent du champagne, achètent du chocolat, des biscuits, vident les magasins de tissus, qu’ils ne trouvent plus chez eux depuis longtemps, la bande se sent comme les maîtres de la région ou mieux maîtres de l’Europe, mais nous, pauvres Lorrains, nous sommes les brebis perdues.

28 juin : aujourd’hui, un certain nombre de troupes allemandes sont arrivées dans un village, uniquement des attelages de chevaux, ils sont casernés ici dans les fermes. Les gens doivent leur mettre tout à disposition, sinon ils se font engueuler. Ils sont encore plus brutaux qu’avant.

Depuis le 15 juin tout est bloqué : plus de poste, les denrées alimentaires commencent à manquer, mais heureusement, nous avons toujours du pain.

Depuis le 5 juin, plus de signe de vie de notre frère Jules.

Aujourd’hui 2/7/40, le prix des denrées alimentaires a beaucoup augmenté : l’huile est passée de 8-12 F à 24 F le litre. Nous avons des cartes de sucre depuis juin, le prix du café est passé de 12-15 F à 20 F, les pâtes de 5 à 7 F, le riz de 4-4,5F à 10 F, la chicorée de 1,4 à 2,75 F, le savon, déjà rare depuis longtemps coûtait initialement 1,90 F, à présent 2-3 F, le vin 2 F à la ferme, 3 à 4 F à l’auberge ; le beurre 4 F à l’automne, ensuite 6-5,5 F, le lait 1-1,40 F, mais maintenant que les Allemands ont la mainmise sur tout, la pénurie augmente, ils réquisitionnent pour eux, ici ils se plaisent au superflu ; les magasins ne sont pratiquement plus approvisionnés et à présent, ils veulent faire des cartes d’approvisionnement pour tout, ils veulent nous affamer comme leurs compatriotes le sont depuis longtemps. Avec le surplus ainsi prélevé, ils espèrent pouvoir nourrir les leurs. Ils réquisitionnent les pommes de terre pour eux : on ne peut plus s’en procurer depuis quinze jours. Le prix était de 3,25 F le kg, le prix de la viande a également augmenté beaucoup, le bœuf de 5-6F à 8-9 F, le veau jusqu’à 14 F, le porc 7 F, à présent 9 F pour la poitrine, 12 pour le jambon. Ils ont totalement tari les déplacements en voiture, sauf pour le ravitaillement ; aux réfugiés, ils fournissent 10 litres d’essence par voiture pour leur permettre de retourner chez eux. Alors qu’ils sont à l’origine de notre malheur, ils prétendent encore se montrer bienveillants. Après trois semaines sans informations, l’unité allemande a quitté le village le 6 juin ; quel soulagement pour nous ! Le calme normal règne à nouveau dans la rue. Avec eux, nous avons dû nous mettre à l’heure allemande, soit un décalage de 2 h par rapport au soleil.

La poste fonctionne à nouveau normalement. Notre frère Jules a donné de ses nouvelles depuis le Cantal le 10/7/40. Le train Tours-Paris circule à nouveau depuis le 10/7/40. Toute correspondance vers la zone libre est interdite depuis le 3/7/40. Les commerçants n’ont pas le droit de vendre des denrées coloniales. Les troupes allemandes achètent tout : étoffes, vêtements, chaussures, bas de soie ; ils peuvent acheter tout ce qui leur plaît à des prix ridicules, vu le change du mark. Pour une paire de chaussures, on paie 100 à 180 F et parfois plus, les tissus pour robes 80 à 60 f, pour manteaux de 70 à 110 F, le castor à présent 14-16 F, le drap de laine 10-12 F, la toile de lin 90-100 F le mètre en 240 de large ; on ne trouve pratiquement plus de laine, 9 à 12 f les 50 g. Depuis le 25 septembre, nous avons des cartes de ravitaillement : 60 g de viande, 350 g de pain, 20 g de graisse ou de beurre, 8 g de fromage, 500 g de sucre pour un mois. Il est également interdit de vendre des conserves et les légumes secs doivent être conservés pour l’hiver.

 

Les trois quarts des réfugiés sont repartis le 4 octobre 40 au pays. La plupart ont quitté Oyré avec le cœur lourd et en particulier les jeunes hommes âgés de 18 à 30 ans. Ceux-là s’en allaient vers un sombre destin. Qu’est-ce qui les attend là-bas ?

 

 

FIN DU JOURNAL

 

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